Frühjahrsputz in der Garage

Frühjahrsputz in der Garage in 7 Schritten

Frühjahrsputz in der Garage

Die wichtigsten Utensilien für den Frühjahrsputz | Bildquelle: colourbox.de

Sobald die Tage länger werden, die Sonne heller scheint, kribbelt es vielen Menschen in den Fingern: Der Winterdreck muss weg, und jetzt sieht man ihn besonders gut. Was dem Haus recht ist, gefällt auch der Garage.

Denn die hat im Winter ebenfalls gelitten. Was die Reifen an Splitt und aggressivem Streusalz, an Herbstblättern und Dreckwasser mitgebracht haben, ist in den Garagenboden gesickert oder liegt darauf herum.

Der schmierige Belag kann die Reifen angreifen. Außerdem ist er ein Nährboden für Schimmel. Am ersten trockenen Tag sollte man also die Gelegenheit ergreifen, und dem Dreck den Garaus machen.

Der Garagen-Putztag: trocken und sonnig

Wählen Sie für den Frühjahrsputz am besten einen trockenen, sonnigen Tag, auch ein leichtes Lüftchen darf wehen. So sieht man gut, wo sich Schmutz versteckt. Zum anderen kann man im Notfall die Garage auch feucht wischen und sie trocknet wieder, bevor man sein Auto (und was sonst noch so alles in der Garage haust) wieder darin parkt.

In 7 Schritten strategisch und systematisch Vorgehen beim Garagen-Frühjahrsputz

1. Putzmaterialien bereitstellen und Helfer suchen

Suchen Sie sich für den Garagenputztag Helfer – das kann jemand sein, der zwischendurch einen Kaffee oder Wasser bringt oder auch tatkräftig anpackt. Zu zweit oder mehreren macht es mehr Spaß und geht schneller. Ein bisschen Musik beschwingt auch, sollte aber so leise eingestellt sein, dass die Nachbarn mit komplett anderem Musikgeschmack davon nicht genervt werden.

An Putzmaterialien braucht man: Besen grob und fein, Kehrblech und kleiner Besen, Eimer und Säcke, Wischlappen für feuchtes und trockenes Wischen, Wasser mit etwas Seife, klares Wasser. Hat die Garage Fenster, ist ein Scheibenabzieher und ein Mikrofasertuch sinnvoll. Außerdem sollte man Graphitpulver oder ein Silikonöl(-spray) bereithalten. Eine Fahrrad- oder Schutzbrille ist nützlich für die Deckenreinigung. Falls es extrem staubig ist, schonen eine Staubmaske und eine Sprühflasche mit Wasser die Lunge.

2. Entrümpeln befreit von Ballast

Nachdem man das Auto aus der Garage gefahren hat, steht wohl meist Entrümpeln auf dem Plan, bevor man seine Garage säubern kann. Am besten geht’s, wenn man alles, was raus muss, gleich in mehreren Behältern so verteilt, dass man es anschließend fachgerecht entsorgen kann.

Müllentsorgung beim Garagenputz

Wer den Müll gleich richtig trennt, spart sich später viel Arbeit. | Bildquelle: colourbox.de)

Wer seine Garage als Werkzeugraum benutzt, sollte herumliegende Kleinteile und Werkzeuge gleich sortieren und in kleine Behälter verbannen. Das können gebrauchte Kartons sein oder kleine Eimer, falls man (noch) keinen Werkzeugkasten oder Schubladenkästen hat. Gartenwerkzeuge kann man an der Wand befestigen, dann bleibt der Fußboden frei und lässt sich auch zwischendurch mal säubern.

3. Leer räumen

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Alles muss raus. Falls Sie Helfer haben, schreiben Sie auf Kreppklebeband Stichworte wie ‚Regal’, ‚Wand hinten’ (oder links und rechts), ‚Metallschrank’ etc. und kleben Sie die beschrifteten Stücke draußen auf den Boden. Dann weiß jeder, was er wohin bringen soll und kann auch beim Einräumen später leichter helfen.

4. Grobreinigung

Für die Grobreinigung rüsten Sie sich am besten mit einem Hütchen aus Zeitungspapier und der Schutz- oder Fahrradbrille aus – denn man beginnt am besten an der Decke. Die wird zuerst mit einem groben, dann einem feinen Besen von Spinnweben und Staub befreit. Dann sind die Wände dran. Nun das Garagentor von innen und außen. Die Fensternische kehrt man mit dem kleinen Kehrbesen ab.

Liegen jetzt schon größere Staub- und Spinnwebknäuel herum, sammelt man sie gleich mit dem Kehrblech auf und gibt sie in den Kehrichteimer.

5. Sonderfall Garagenboden

Als nächstes wäre der Garagenboden dran. Hier prüft man zunächst, ob irgendwo Öl auf den Boden gelangt ist und deckt diese Stellen mit etwas Karton ab, damit man das Öl nicht auf dem Besen und in der Garage verteilt. Dann den Boden mit dem groben und dem feinen Besen kehren.

Hat der Garagenboden Ölflecken, gehört das Auto in die Werkstatt – Lecks müssen repariert werden. Die Flecken deckt man provisorisch mit großen Kartonstücken ab, die man alle paar Wochen wechselt und in den Restmüll (!) gibt. Sie saugen einen Teil des Öls auf.

6. Finetuning

Zum Finetuning der Garage gehört Fensterputzen genauso wie Scharnierpflege: Scharniere und Schloss von Garagentor sowie von Fenstern und anderen Türen behandelt man mit Graphit oder geeignetem Silikonöl, damit sie leicht laufen.

Nun die Regale einmal feucht abwischen und Haken für Werkzeuge an den Wänden befestigen.

7. Einräumen und Feiern

Jetzt kann man die Garage wieder einräumen – und dann sollte man als Belohnung gemeinsam feiern, dass die Garage jetzt frei begehbar ist, das Auto problemlos parken kann und man alles wiederfindet …