Garagentorantrieb – welche Ausführungen gibt es?

Garagentorantrieb für die Garage

Garagentorantrieb für die Garage | Bildquelle: colourbox.de

Garagentorantriebe werden immer beliebter, denn sie machen die Bedienung Ihres Garagentors deutlich leichter. Ein Garagentorantrieb ermöglicht es Ihnen nämlich, Ihr Garagentor zu öffnen und zu schließen, ohne dafür Ihr Auto verlassen zu müssen. Besonders bei ungemütlichem Wetter ein großer Vorteil!

Auch wenn das Eigenheim stets auf dem neuesten Stand der Technik sein soll, dabei bleibt die Garage oft außen vor. Doch das muss nicht so sein: Ein Garagentorantrieb verwandelt Ihre Garage zum komfortablen und sicheren Eingang in Ihr Zuhause. So beginnt Ihr „intelligentes Haus“ nicht erst im eigentlichen Wohnbereich, sondern bereits mit dem Öffnen Ihrer Garage durch einen einfachen Knopfdruck – entsprechend der rasanten Entwicklung der modernen Mobilität und Technik.

Garagentorantriebe: Gute Gründe dafür, jetzt aufzurüsten

Ein Garagentorantrieb öffnet Ihr Garagentor bequem und schnell vom Auto aus. So brauchen Sie Ihr Auto vor dem Parken nicht erst zu verlassen und haben so jederzeit unmittelbar „freie Fahrt“. Das ist gerade bei Wind, Regen, Schnee oder auch im Dunkeln von unschätzbarem Wert. So gibt es dank eines automatischen Torantriebs keinen Grund mehr, Ihre Ankunft oder Abfahrt durch unnötiges Aussteigen umständlich zu unterbrechen.

Da Garagentore nach langjähriger Nutzungsdauer oder einfach durch ihr hohen Gewicht (besonders bei sehr großen Garagentoren) auch einmal sperrig in der Bedienung werden können, ist der individuelle Komfort beim Verlassen der Garage nicht der einzige Grund für die wachsende Beliebtheit von Garagentorantrieben. Wird das manuelle Öffnen und Schließen zu schwer, kann ein Garagentorantrieb Abhilfe schaffen. So lassen sich die Garagentore vollautomatisch und ganz ohne Anstrengung bedienen.

Funktionsweise von Garagentoröffnern

Der heutige Markt an Garagentoröffnern bietet verschiedene Antriebslösungen, die grundsätzlich sehr ähnlich funktionieren: Der Nutzer aktiviert per Knopfdruck oder per Fernbedienung den Motor im Antriebssystem, der das Garagentor daraufhin elektrisch öffnet oder schließt. Die elektrischen Motoren sind entweder unter der Garagendecke oder seitlich an der Garagenwand montiert. Als Antriebsmittel kommen entweder Antriebsketten, Zahnriemen oder Bewegungsschrauben (Spindelantriebe) zum Einsatz, um das Tor zuverlässig zu öffnen und zu schließen. Sobald Sie den Torantrieb per Knopfdruck aktivieren, setzt das Antriebsmittel den sogenannten Laufwagen (Führungsschlitten) in Bewegung, der über ein Metallstück (sogenannter Tormitnehmer) eine Verbindung zum Einfahrtstor bildet. Dadurch öffnet sich bzw. schließt sich das Garagentor. Die Antriebe der Garagentoröffner haben oft eine integrierte Beleuchtung, die bei der Aktivierung des Garagentorantriebs aufleuchtet und sich nach einer festgelegten Zeit von alleine abschaltet.

Fernbedienung von Garagentorantrieben mit dem Handsender

Um Ihr elektrisches Garagentor bequem auch aus größerer Entfernung bedienen zu können, benötigen Sie einen Handsender. Dieser schickt bereits aus der Ferne ein Funksignal an das Antriebssystem des Garagentorantriebs und setzt damit das Garagentor in Bewegung. Europaweit gibt es ungefähr 500 verschiedene Typen von Handsendern zur Bedienung von Garagentoren. Dabei unterscheiden sich Handsender nicht nur optisch, sondern vor allem in ihrer Funkfrequenz, Funkcodierung und Signalmodulation. Aus diesem Grund funktionieren Fernbedienungen nur dann, wenn sie mit dem jeweiligen Antriebssystem kompatibel sind. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr Handsender und Ihr Antriebssystem aufeinander abgestimmt sind.

Hilfreiches Zubehör: Alles, was Ihr Garagentorantrieb braucht

Mit dem richtigen Zubehör für den Garagentorantrieb haben sie zahlreiche Möglichkeiten, die Nutzung Ihrer Garage optimal zu gestalten. Ein separates Steuerungsgehäuse für Ihren Garagentorantrieb wartet nicht nur mit einem Bedientaster und einer integrierten Beleuchtung auf, sondern auch mit einem attraktiven Design. Ein Schlüsseltaster für den Einbau in die Garagenwand ermöglicht es Ihnen, Ihren Garagentorantrieb auch ganz klassisch mithilfe eines Schlüssels zu bedienen. Dabei gibt es den Schlüsseltaster in zwei Varianten: einmal mit und einmal ohne Profilzylinder. Ein funktioneller 4-Befehl-Handsender ermöglicht es Ihnen sogar, neben dem Öffnen und Schließen des Garagentors weitere Aktionen auszuführen. Z.B. das Öffnen einer Durchgangstür oder das Anschalten des Lichts in der Garage. Besonders einbruchssicher ist der Einsatz eines programmierbaren Funkcody bzw. Telecody. Das Gerät lässt sich leicht programmieren, sodass nur der von Ihnen persönlich vergebene Code Ihr Garagentor öffnen kann.

Garagentorantriebe – drei unterschiedliche Ausführungen

Garagentorantriebe können bei allen gängigen Typen von Garagentoren zum Einsatz kommen. Neben der Art der Garagentorantriebe, liegt ein weiterer Unterschied bei der Energieversorgung. Dabei gibt es drei verschiedene Energiequellen:

  • Strom aus der Steckdose
  • Akku
  • Solarmodul

Alle drei Optionen haben ihre jeweiligen Vorzüge. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vorab gründlich darüber informieren, welche Art der Energieversorgung am besten zu Ihrer Garage passt.

Garagentorantrieb mit Stromversorgung

Die Garagentorantriebe mit Anschluss an Stromversorgung (Steckdose) sind die klassische und die günstigste Variante. Ihr Nachteil ist, dass sie nur für Garagen mit einem Stromanschluss geeignet sind. Das ist zum Beispiel bei Fertiggaragen oder bei Garagen in einem Garagenhof gelegentlich nicht möglich. Deshalb gibt es alternativ auch akkubetriebene Garagentorantriebe, die nicht auf eine Steckdose angewiesen sind und damit flexibler einsetzbar sind als die erste Option.

Bei Rekers Garagen ist die Installation der Steckdosen, des Lichtschalters und der Elektroleitungen unter dem Putz der Garagenwand ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen umsetzbar. Die optimale Installation sollte die VDE-Richtlinien beachten und erfolgt deshalb mit Unterstützung unseres Elektrofachpersonals. Das Elektropaket beinhaltet dabei nicht nur den eigentlichen Stromanschluss und eine Verteilerdose, sondern ebenso eine zusätzliche Schukosteckdose und eine Langfeldleuchte mit Leuchtstoffröhre mit zugehörigem Schalter. Der Einbau richtet sich nach der jeweiligen Einteilung Ihrer Garage, je nachdem ob diese über einen Anbau oder eine zusätzliche Tür verfügt. So ist Ihr Garagentorantrieb zuverlässig mit Strom versorgt und Ihre Garage gleichzeitig bestens ausgeleuchtet.

Garagentorantrieb mit Akku

Bei einem Garagentorantrieb mit Akku ist der Stromverbrauch besonders niedrig und hochwertigere Akkumodelle benötigen auch nur selten eine Aufladung. Die Ladezeiten selbst betragen je nach Modell des Akkus fünf bis zehn Stunden. Diese Variante ist im Endeffekt allerdings teurer als die direkte Stromversorgung. Außerdem ist es möglich, dass der Akku nach einigen Aufladungen langsam mit der Leistung nachlässt. Eine Lösung kann hier sein, Ihr elektrisches Garagentor mit einem Wechselakku auszustatten, bei dem die beiden Akkus im Wechsel verwendet und geladen werden.

Garagentorantrieb mit Solarmodul

Garagentorantriebe mit einem Solarmodul sind die innovativste und modernste Art der Stromversorgung. Auch diese Modelle verfügen über einen Akku, der mittels eines Solarmoduls aufgeladen wird. Da die normale Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden meist für den Betrieb ausreicht, haben Sie bei dieser Variante keine zusätzlichen laufenden Stromkosten. Allerdings sind die einmaligen Anschaffungskosten eines Solarmoduls etwas höher und auch hier gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Informieren Sie sich deshalb gründlich vorab und sparen Sie nicht an der falschen Stelle!

Garagentorantrieb: Das Sicherheitsplus für Ihr Zuhause

Die Sicherheit Ihres Hauses beginnt bereits beim Garagentor. Deswegen sind Torantriebe nicht nur ein Zugewinn an Komfort, sondern auch an Sicherheit. Nicht nur hinsichtlich Ihrer Fahrzeuge in der Garage. Noch wichtiger ist die Sicherheit Ihrer Garage, wenn sich dort ein direkter Zugang ins Hausinnere findet. Dabei bietet das selbsthemmende Getriebe bei einem Garagentorantrieb einen hochwirksamen Schutz gegen gewaltsames Öffnen von außen. Eine Abschaltautomatik ist laut EU-Richtlinie bei automatischen Garagentoröffnern Pflicht. Sobald also das elektrisch angetriebene Garagentor beim Öffnen oder Schließen auf ein Hindernis trifft, stoppt der Motor und das Garagentor bewegt sich sofort ein Stück nach oben. Damit ist beispielsweise die Verletzungsgefahr für Ihre Kinder deutlich geringer, als bei einem normalen, handbetätigten Garagentor und Sie können diese beruhigt auch neben dem geöffneten Garagentor spielen lassen.