Technische Hinweise Sichtbeton

Technische Hinweise Sichtbeton

REKERS-Winkelstützwände in der Ausführung "Sichtbeton" erhalten ihre Optik durch die in unseren Werken eingesetzten Schalungen. Sie können somit auch gestalterische Funktionen übernehmen. Das letztendliche Aussehen der Winkelstützwände wird maßgeblich durch Betonzusammensetzung, Schalhaut, Verarbeitung, Nachbehandlung und nicht zuletzt durch Witterung in den ersten 4 Wochen bestimmt. Schwankungen in den natürlichen Rohstoffen können zu leichten Farbabweichungen führen. Somit sind Farbunterschiede in der Fertigung nie komplett zu vermeiden. Diese produktionstechnisch nicht vermeidbaren Farbtoleranzen stellen keinen Reklamationsgrund dar.

Nach dem Merkblatt Nr. 1 von der Fachvereinigung Deutscher Fertigteilbau e.V. (06/2005) [1] sind zu tolerierende Abweichungen im Erscheinungsbild wie folgt definiert: "Geringe Strukturunterschiede bei bearbeiteten Betonflächen; Wolkenbildung, Marmorierungen und geringe Farbabweichungen; Porenanhäufungen in geringer Anzahl, sich abzeichnende Abstandhalter und Bewehrung; dunkle Streifen und geringe Ausblutungen an Schalelementstößen; Schleppwassereffekte in geringer Anzahl und Ausdehnung; vereinzelte Kalkfahnen und Ausblühungen; Kantenabbrüche bei der Ausführung scharfer Kanten; geringe Verwölbungen".

Weiter heißt es in diesem Merkblatt "Folgende Forderungen sind technisch nicht oder nicht zielsicher herstellbar: gleichmäßiger Farbton aller Ansichtsflächen am Bauwerk; porenfreie Ansichtsflächen; gleichmäßige Porenstruktur (Porengröße und -verteilung); Oberfläche ohne Haarrisse."

Der Gesamteindruck des Bauteils und der daraus entstehenden Fläche aus dem üblichen Betrachtungsabstand (definiert [1]) sind das Abnahmekriterium. Weitere Informationen sind im Merkblatt "Sichtbeton" vom DBV (Ausgabe 2015) enthalten. Hierin werden detaillierte Aussagen zu Sichtbetonklassen und Anforderungen an geschalte Sichtbetonflächen und Schalhautklassen sowie Porigkeitsklassen getroffen.

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